Bürgernah im Eiscafé – Viele Themen bei Gesprächsrunde mit Sozialministerin Cornelia Rundt

 

Auf Einladung des SPD-Bundestagskandidaten Marcus Seidel kam die Sozialministerin Cornelia in den Goslarer
Stadtteil Jürgenohl. Bei dem Bürgergespräch diskutierten die Teilnehmer mit Ministerin Rundt, dem
Landtagsabgeordneten Alexander Saipa und Marcus Seidel die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Stadtteile
und Investitionszuschüsse für Krankenhäuser.
Wichtig war für die Jürgenohler Bevölkerung, dass das gerade begonnene Förderprogramm „Soziale Stadt“ nicht
durch die vorzeitige Wahl gestoppt wird. Marcus Seidel und Alexander Saipa erklärten, dass es mit der SPD eine
Fortführung auch im kommenden Jahr geben soll. Gerade für solche Quartiere wie Jürgenohl ist das Programm
kürzlich erst aufgestockt worden. Seidel und Saipa sind sich einig darin, dass Jürgenohl mit Kramerswinkel es
verdient hat, für die Zukunft als schöner und lebenswerter Stadtteil aufgewertet zu werden.
Es wird immer wichtiger, dass bezahlbare Wohnraum zur Verfügung. Besonders wichtig ist es auch für Frau
Ministerin Rundt, Marcus Seidel und Alexander Saipa, dass gerade die älterwerdende Generation Wohnraum für
ihre Bedürfnisse findet. Ebenso wichtig ist auch die Aufenthaltsqualität im Stadtteil. Barrierefreiheit im
öffentlichen Raum hat dabei auch einen sehr hohen Stellenwert.
Auch der Forderung aus dem Teilnehmerkreis von über 30 Bürgerinnen und Bürgern nach einer Verbesserung der
Verkehrsinfrastruktur wurde von den drei Politikern als richtig aufgenommen. Saipa wies in dem Zusammenhang
auf die regelmäßigen Sprechstunden der SPD Goslar-Nord hin, die sich immer mit Themen des Stadtteils
beschäftigen und auch schon vieles bewirken konnten auf der kommunalen Ebene.
Kritisch betrachtet wurde in der Diskussion von allen die fast monopolistische Stellung privater
Krankenhausbetreiber. Seidel und Saipa, die beide mit Erfahrungen aus der Wirtschaft Politik mit Leidenschaft
machen, stellten fest, dass die Gewinnerwartungen in der Gesundheitswirtschaft viel zu hoch sind. Die
angestrebten Renditen gehen eindeutig zu Lasten der Patienten und werden auf dem Rücken des überbelasteten
Pflegepersonals erwirtschaftet. „Das Gesundheitssystem ist für die Menschen da, damit sollte keiner zum
Milliardär werden können“, resümierten SPD-Bundestagskandidat Marcus Seidel und der SPDLandtagsabgeordnete
Alexander Saipa im Nachgang.

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